Teilzeitrechner 2026
Weniger Stunden heißt nicht im gleichen Maß weniger Netto. Der Teilzeitrechner rechnet dein Vollzeitgehalt anteilig auf deine neuen Wochenstunden um, zieht Lohnsteuer und Sozialabgaben nach dem offiziellen Programmablaufplan 2026 ab und zeigt dir, wie viel Netto pro Stunde in Teilzeit übrig bleibt und wie viele Urlaubstage dir zustehen.
Netto in Teilzeit pro Monat
€ / Monat
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Dein Teilzeitgehalt liegt über 2.000 Euro und damit im normalen Beitragsbereich. Lohnsteuer und Sozialabgaben rechnet der Rechner für beide Gehälter nach denselben Regeln, der Vergleich unten zeigt dir, wie viel von deinem Vollzeit-Netto bleibt.
Nächster Schritt:Dein Nettogehalt berechnenDeinen gesetzlichen Urlaubsanspruch in Tagen berechnen
Deine Angaben
Dein bisheriges oder das vertraglich vereinbarte Vollzeitbrutto.
Laut Arbeits- oder Tarifvertrag, oft 38,5 bis 40 Stunden.
Die Stunden, die du künftig pro Woche arbeitest.
Bestimmt die monatliche Lohnsteuer auf beide Gehälter.
Ohne Kinder gilt ab 23 der Zuschlag in der Pflegeversicherung, ab dem zweiten Kind sinkt der Beitrag.
Nur für den Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung, der erst ab 23 Jahren gilt.
Durchschnitt 2026: 2,9 Prozent. Deinen Satz nennt deine Krankenkasse.
Gerechnet wird mit 9 Prozent, in Bayern und Baden-Württemberg wären es 8 Prozent.
Wirkt nur, wenn das Teilzeitgehalt ein Minijob ist: Dann entfallen deine 3,6 Prozent Rentenbeitrag.
Für die Urlaubstage. Angenommen wird, dass Vollzeit eine 5-Tage-Woche ist.
Laut Arbeitsvertrag. Das gesetzliche Minimum sind 20 Tage bei 5 Arbeitstagen.
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Im Vergleich
Differenz-836,58 € / Monat
Vollzeit und Teilzeit im Vergleich
- Anteil der Arbeitszeit
- 62,50 %
- Brutto in Teilzeit
- 2.500 € / Monat
- Lohnsteuer, Soli und Kirchensteuer in Teilzeit
- 187,33 € / Monat
- Sozialabgaben in Teilzeit
- 543,75 € / Monat
- Netto in Teilzeit pro Jahr
- 21.227,04 € / Jahr
- Netto in Vollzeit pro Monat
- 2.605,50 € / Monat
- Weniger Netto als in Vollzeit
- 836,58 € / Monat
- Anteil deines Vollzeit-Nettos
- 67,89 %
- Mehr Netto als Stundenanteil
- 5,39 Prozentpunkte
- Brutto pro Stunde (gleich in beiden Modellen)
- 23,08 € / Stunde
- Netto pro Stunde in Vollzeit
- 15,03 € / Stunde
- Netto pro Stunde in Teilzeit
- 16,33 € / Stunde
- Urlaubstage in Teilzeit
- 30 Tage
- Gesetzlicher Mindesturlaub in Teilzeit
- 20 Tage
Gut zu wissen
Du behältst einen größeren Anteil deines Nettos als deiner Stunden, wie viele Prozentpunkte, steht in der Übersicht. Das ist der Progressionseffekt: Die Kürzung trifft vor allem den Teil deines Gehalts, der bisher am höchsten belastet war, deshalb bleibt pro Stunde mehr Netto.
- Urlaub rechnet sich nach Arbeitstagen, nicht nach Stunden. Wer weiterhin an fünf Tagen arbeitet, nur kürzer, behält alle Urlaubstage. Ergibt die Umrechnung einen Bruchteil, regeln Arbeits- oder Tarifvertrag die Rundung; die Aufrundungsregel des § 5 Abs. 2 BUrlG gilt dem Wortlaut nach nur für Teilurlaub.
- Einen Anspruch auf Teilzeit hast du nach § 8 TzBfG, wenn dein Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht und dein Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Beschäftigte hat. Den Antrag stellst du spätestens drei Monate vor dem gewünschten Beginn in Textform.
Unverbindliche Schätzung nach § 4 TzBfG und dem PAP 2026. Das Teilzeitbrutto ist der anteilige Mindestbetrag, Zulagen und Tarifregeln können mehr ergeben. Gerechnet wird mit gesetzlicher Krankenversicherung, 9 Prozent Kirchensteuer, ohne sächsische Pflegeversicherungsregel, ohne Faktorverfahren und ohne Einmalzahlungen. Maßgeblich ist deine Gehaltsabrechnung.
Der Link enthält deine Eingaben, nicht das Ergebnis: Wer ihn öffnet, rechnet mit den aktuellen Werten.
Wie viel Netto bleibt in Teilzeit?
In Teilzeit sinkt das Brutto genau im Verhältnis der Stunden, das Netto in aller Regel weniger stark: Weil der Einkommensteuertarif progressiv ist, fällt der wegfallende Teil des Gehalts in den höchsten Steuersatz, und pro Arbeitsstunde bleibt dir in Teilzeit meist mehr Netto als in Vollzeit.
Die Formel
Teilzeit-Brutto = Vollzeit-Brutto mal Teilzeitstunden geteilt durch Vollzeitstunden. Netto = Brutto minus Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer und Sozialabgaben nach dem PAP 2026. Netto pro Stunde = Monatsnetto geteilt durch Wochenstunden mal 52 geteilt durch 12.
Rechenbeispiel
Beispiel: 4.000 € brutto bei 40 Stunden ergeben bei 25 Wochenstunden 2.500 € brutto und 1.768,92 € netto im Monat. Du arbeitest 62,50 Prozent der Stunden und behältst 67,89 Prozent deines Vollzeit-Nettos von 2.605,50 €. Pro Stunde sind das 16,33 € netto statt 15,03 €.
Wichtige Werte 2026
| Teilzeit-Brutto | anteilig nach Stunden, mindestens pro rata (§ 4 Abs. 1 TzBfG) |
|---|---|
| Netto | nach dem offiziellen Programmablaufplan 2026 des BMF |
| Progressionseffekt | pro Stunde bleibt in Teilzeit meist mehr Netto als in Vollzeit |
| Midijob-Bereich 2026 | 603,01 € bis 2.000 € brutto, mit reduzierten Sozialabgaben |
| Urlaub | richtet sich nach Arbeitstagen, nicht nach Stunden |
| Gesetzlicher Mindesturlaub | 4 Tage je Arbeitstag pro Woche, bei 5 Tagen also 20 Tage |
Werte geprüft:
So rechnet der Teilzeitrechner
Grundlage ist das Diskriminierungsverbot in § 4 Abs. 1 TzBfG: Teilzeitbeschäftigte bekommen ihr Arbeitsentgelt mindestens in dem Umfang, der dem Anteil ihrer Arbeitszeit an einer vergleichbaren Vollzeitstelle entspricht. Wer statt 40 nur 30 Stunden arbeitet, bekommt also mindestens 75 Prozent des Vollzeitbruttos. Genau diesen anteiligen Betrag setzt der Rechner an.
Vom Teilzeitbrutto zieht der Rechner dann Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer sowie Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung ab. Dafür nutzt er denselben Programmablaufplan 2026 des Bundesfinanzministeriums wie der Brutto-Netto-Rechner. Beide Gehälter laufen durch dieselbe Rechnung, der Vergleich ist also direkt.
Der spannende Teil ist der Progressionseffekt. Der deutsche Einkommensteuertarif steigt mit dem Einkommen: Jeder zusätzliche Euro wird höher besteuert als der vorige. Kürzt du deine Stunden, fällt genau der oberste, am höchsten besteuerte Teil deines Gehalts weg. Deshalb sinkt dein Netto prozentual meist weniger als deine Arbeitszeit, und pro Stunde bleibt dir in Teilzeit mehr übrig. Die Ausnahme: Liegt auch das Teilzeitgehalt noch über der Beitragsbemessungsgrenze, sinken die Sozialabgaben nicht mit, und der Netto-Anteil kann unter dem Stundenanteil liegen. Der Rechner zeigt dir dann genau das.
Rutscht das Teilzeitbrutto unter 2.000 Euro im Monat, beginnt 2026 der Übergangsbereich, umgangssprachlich Midijob. Dort sind die Sozialabgaben für dich reduziert, ohne dass deine Rentenansprüche sinken. Unter 603 Euro wird die Stelle zum Minijob mit ganz eigenen Regeln. Der Rechner erkennt beide Bereiche automatisch.
Beim Urlaub zählen die Arbeitstage. Das Bundesurlaubsgesetz garantiert 24 Werktage bei einer Sechstagewoche, also vier Tage je wöchentlichem Arbeitstag. Wer auf drei Tage pro Woche reduziert, hat mindestens zwölf Tage gesetzlichen Urlaub; vertragliche Urlaubstage werden im selben Verhältnis umgerechnet. Wer an fünf Tagen bleibt und nur kürzer arbeitet, behält alle Urlaubstage.
Was der Rechner nicht weiß: tarifliche Zulagen, Sonderzahlungen, einen Dienstwagen oder dass du in Sachsen wohnst. Er rechnet mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag, sofern du keinen anderen einträgst. Die Zahlen zeigen dir also sehr genau die Richtung und die Größenordnung, ersetzen aber keine Gehaltsabrechnung.
Häufige Fragen
- Wie berechne ich mein Gehalt in Teilzeit?
- Teile dein Vollzeitbrutto durch die Vollzeitstunden und multipliziere mit deinen Teilzeitstunden. Bei 4.000 Euro für 40 Stunden ergeben 20 Stunden also 2.000 Euro brutto. Das Netto sinkt dabei weniger als die Hälfte, weil der Steuertarif progressiv ist.
- Warum bekomme ich in Teilzeit mehr als die Hälfte des Nettos?
- Weil die Einkommensteuer mit dem Einkommen steigt. Bei der Reduzierung fällt der oberste Teil deines Gehalts weg, der bisher am höchsten besteuert wurde. Zusätzlich greift unter 2.000 Euro brutto der Übergangsbereich mit geringeren Sozialabgaben. Bei sehr hohen Gehältern über der Beitragsbemessungsgrenze kann es dagegen weniger als die Hälfte sein.
- Wie viele Urlaubstage habe ich in Teilzeit?
- Das hängt von deinen Arbeitstagen ab, nicht von den Stunden. Rechne Vollzeiturlaub mal Teilzeitarbeitstage geteilt durch fünf. Bei 30 Tagen Urlaub und drei Arbeitstagen sind das 18 Tage. Wer weiter an fünf Tagen arbeitet, behält alle 30 Tage.
- Habe ich einen Anspruch auf Teilzeit?
- Ja, wenn dein Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht und dein Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Beschäftigte hat (§ 8 TzBfG). Der Antrag muss spätestens drei Monate vor Beginn in Textform gestellt werden. Der Arbeitgeber kann nur aus betrieblichen Gründen ablehnen.
- Welche Steuerklasse ist in Teilzeit sinnvoll?
- Die Steuerklasse ändert nur, wie viel Lohnsteuer monatlich einbehalten wird, nicht die Jahressteuer. Verheiratete, bei denen ein Partner in Teilzeit geht, prüfen oft die Kombination III und V. Die endgültige Steuer ergibt sich erst aus der Steuererklärung.
- Zahle ich in Teilzeit weniger in die Rente ein?
- Ja, weil sich Rentenbeiträge und Rentenpunkte nach dem Brutto richten. Eine Ausnahme ist der Übergangsbereich bis 2.000 Euro: Dort zahlst du reduzierte Beiträge, die Rentenpunkte werden trotzdem aus dem vollen Brutto berechnet.
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Stand (Steuerjahr 2026) · zuletzt geprüft:
Quellen:
Prüfumfang: Formeln und Referenzwerte wurden gegen die oben genannten Quellen geprüft, durch die Redaktion von Nomado24. Geprüft wird die Rechenlogik, nicht deine persönliche Konstellation. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
